Bericht von den Begräbnisfeierlichkeiten von Dr. Otto von Habsburg am 16.07.2011 in Wien

Kdt. Erwin Dollinger:

Beginn der Besprechungen gegen 11 Uhr im Bischöflichen Palais in der Wollzeile. Zuerst für die Kommandanten, dann für die Fahnenabordnungen. Bei diesen Besprechungen erstmals ein Begriff über die Vielzahl der Vereine, Orden, Schützen und Traditionsverbände. Zitat "Wir veranstalten hier ein Ballett mit ca. 3500 Akteuren ohne zu proben."

Gegen 13 Uhr eintreffen von verschiedenen Verbänden bei der Staatsoper. Kgl. ESG, Neckenmarkter Fahnenschwinger, Murauer Bürgergarde, Husaren und Mitglieder der Europäischen Weinritterschaft. Zusammenstellung des Zuges unter dem Kommando der KESG und Abmarsch über die Kärntnerstrasse zum Stephansplatz. Aufteilung der einzelnen Abordnungen auf die zugeteilten Plätze. Ordner und Gardesoldaten übernahmen die Einweisung. 14 Uhr 30 Fahnen und Teilnehmer am Requiem begeben sich in den Dom. Während des Requiems Interviews mit den verschiedensten Reportern (ARD, ORF, ATV und ZDF Kommandant, und Fahnenbegleiter).

Nach dem Requiem Zugformation und Abmarsch zur Kapuzinergruft. Zuglänge in etwa 2 km. Salutschüsse und Ehrensalven dann Aufstellung vor der Kapuzinergruft als letztes Spalier vor der Anklopfzeremonie. Abtreten und Heimfahrt gegen 18 Uhr.

Für uns als KESG eine Ausrückung WÜRDIG wenn auch ANSTRENGEND. Keine Ausfälle und kameradschaftliche Aufteilung der Pflichten.

Fazit:
Trotz der Trauer um unseren LETZTEN THRONFOLGER eine machtvolle Demonstration von Traditionsvereinen, Garden, Orden und Schützenvereinen aus dem In- und Ausland.

Barbara Huf:

Tausende von Zuschauern verfolgten dieses Ereignis mit Spannung. Ein atemberaubender Aufmarsch von Militär-Einheiten und Traditionsvereinen. Es war eine Ehre an diesem Ereignis, an der Seite von vielen anderen Vereinen teilnehmen zu dürfen. Ein Tag an dem die Welt auf unser kleines Österreich blickte. Für uns ein besonderer Tag den wir nie vergessen werden. Ein großes Begräbnis für einen großen Mann.