Herzlich Willkommen auf unserer Homepage!

Wir sind ein Verein, dem es sehr am Herzen liegt alte Traditionen wieder zu beleben und weiter zu führen. Eines unserer Anliegen ist es, bei der Gestaltung städtischer Anlässe in alter Uniform und Brauchtum mitzuwirken.

Weiters können auch Sie uns für Ihre privaten Feste, wie z.B. Hochzeiten, Geburtstage oder andere Anlässe, buchen. Bei Interesse kontaktieren Sie uns einfach.

Die Vorstandsmitglieder seit Mai 2012 sind!

Erwin Dollinger Oberschützenmeister (Obmann)
Dr. Hans Ackerbauer Unterschützenmeister (Obmannstellvertreter)
Jürgen Huf Unterschützenmeister (Obmannstellvertreter)
Ronald Meier Rentmeister (Kassier)
Ing. Fritz Schmidt Feldschreiber (Schriftführer)
Thomas Haberler

Wichtige Mitteilung von Oberschützenmeister Hauptmann Erwin Dollinger!

Mit 1.10.2011 bin ich als Verbindungsoffizier der VTM für das Burgenland bestellt.
Ich werde in den nächsten Tagen an die Kommandanten, Oberschützenmeister und Obmänner der Burgenländischen Traditionsvereine herantreten um meine Vorstellungen zu diesem Amt mit allen zu besprechen.

Freue mich auf diese Aufgabe und hoffe, unsere Sache gut zu vertreten.

Mit kameradschaftlichem Gruß

Hauptmann Erwin Dollinger
Oberschützenmeister


  • Ziele
  • Uniform
  • Bewaffnung

Das Ziel ist die kulturelle und dokumentarische Aufarbeitung des Schützenwesens in Eisenstadt, sowie die Ausübung des traditionellen Schützenwesens, ebenso auch die sportliche Betätigung.

1619 wurde die "Eisenstädter Schützengesellschaft" gegründet, sie war somit die älteste im alten Königreich Ungarn. Sie bildete einen wesentlichen Bestandteil in unserer Stadt und hatte über Jahrhunderte (bis ca. 1893) einen wichtigen Beitrag zum Leben und der Ordnung in der Stadt Eisenstadt beigetragen.

Die Führung des Stadtwappens soll die Verbundenheit mit der Stadtgemeinde Eisenstadt zeigen. Die "Eisenstädter Schützengesellschaft" wurde im Oktober 1999 als Verein wieder gegründet.

Die heutigen Mitglieder der "Eisenstädter Schützengesellschaft" wollen diese alte Tradition wieder beleben lassen.

Es ist uns ein Anliegen bei der Gestaltung städtischer Anlässe in alter Uniform und Brauchtum mitzuwirken.

Auch die wiedergegründete Eisenstädter Schützengesellschaft nahm die Uniformbeschreibung aus 1848 zum Vorbild, um bei ihren Aufmärschen traditionell gekleidet zu sein: Mohrengrauer Rock mit grünen Aufschlägen, schwarze Hose und schwarze Schuhe. Dazu trug der Eisenstädter Schütze einen schwarzen, dreieckigen Hut, der mit breiten Seidenbändern und einem schwarzen Federbusch geschmückt war. Leibriemen mit Messingschnalle, Patronentasche für 22 Kugelkartuschen und das Seitengewehr bildete die Mannesausrüstung.

Weiters wird auch ein etwa 78-80cm langer Säbel mit Messinggriff beschrieben, der bei den Offizieren oft eine wahre Meisterleistung der Säbelschmiedekunst mit gravierter Klinge, geformter Parriere und feinst gearbeiteter Schneide war, das Gehänge mit Goldborten und Quasten ausgearbeitet. Auch die Leibriemen unterschieden sich sehr deutlich von denen der Schützen. Gold- und Silberstickereien mit feinen Schnallen an der Seite waren üblich.

Das Wappen der Stadt befand sich bei den Schützen und Chargen auf der rechten Seite des aufgekrempten Hutes, bei den Offizieren auf der Vorderseite des Zweispitzes oder auf der gedeckten Gürtelschnalle.

Bis zum Frühjahr 2008 haben wir bereits 165mal den Waffenrock und die Fahne als Repräsentanten der Stadt im In- und Ausland getragen, wobei die Audienz beim Papst im Vatikan und anschließend der Empfang bei der Schweizer Garde zu ihrer 500-Jahrfeier einer der Höhepunkte war. Ein weiterer war der Durchmarsch durch das Brandenburger Tor in Berlin, anlässlich des 250 jährigen Jubiläums der Einnahme Berlins durch die Esterhazyhusaren, an der 22 Eisenstädter teilgenommen hatten.

Die Uniformen und die Bewaffnung wird den Mitgliedern kostenlos zur Verfügung gestellt, um auch den jungen Schützen Gelegenheit zu geben, sich an den Vereinsaktivitäten beteiligen zu können. Die Zukunft jeden Vereines liegt nun einmal in den Händen der interessierten Jungmitgliedern.

Das Mannlicher Repetiergewehr M 95

M 95 steht für die Einführung des Gewehres beim K. u. K. Heer im Jahre 1895. Das Gewehr ist ein Repetiergewehr mit Geradezugverschluss. Es diente als Dienstwaffe in der Armee Österreich-Ungarns vor und im Ersten Weltkrieg. Mit dem Vertrag von Saint-Germain durfte von Österreich nur noch die kurze Version, der Karabiner Modell 1895 eingesetzt werden. Das Gewehr wurde in Österreich von der Firma Steyr Mannlicher und in Ungarn etwa 3 Millionen Mal hergestellt.

Versionen

Ursprünglich wurde der M95 als langes Infanteriegewehr für die österreichisch-ungarischen K. u. K. Armee entwickelt. Im ersten Weltkrieg erkannte die Armeeführung den großen Nachteil dieser "langen" Gewehre in den Schützengräben. Es wurden vermehrt lange Gewehre zu kurze Stutzenversionen umgebaut und eingesetzt. Ab 1916 produzierte das Werk Budapest nur noch die kurze M95-Version im Einheitskaliber 8×50 R (M93). Nach dem ersten Weltkrieg wurden im Rahmen der Neugliederung der Volkswehr der 1. Österreichischen Republik, dass auf Grund des Vertrages von Saint Germain auf nur 30.000 Mann begrenzt war, die Waffen um 1930 modernisiert. Der Großteil dieser "langen" Gewehre wurde zu handlichen Karabiner umgebaut. Zeitgleich stellte man fest, dass die veraltete M93–Munition für das gekürzte Gewehr nicht mehr geeignet war, somit wurde auch die Munition modernisiert.

Verschluss

Das Mannlicher war, bedingt durch das Verschlusssystem, zu seiner Zeit das Repetiergewehr mit der größten Kadenz. Ein geübter Schütze konnte ca. 35 Schuss pro Minute abfeuern. Das Nachladen geschah mit Hilfe von Laderahmen (zu je 5 Schuss) und durch die einfache Repetierbewegung konnten schnellere Schüsse abgegeben werden, als die der mauserähnlichen Verschluss-Systeme. Auf Grund der schnellen Nachladebewegung des Kammerstengels (zurück und vor), wurde der M95 (Gewehr/Karabiner) von den Soldaten in der k.u.k. Armee, "Ruck-zuck-Gewehr" genannt. Allerdings war dieses Laderahmensystem sehr schmutzempfindlich und ohne Laderahmen war das Gewehr nur noch als Einzellader zu gebrauchen.

Munition

In den 1930er-Jahren wurden die noch im Dienst stehenden Gewehre/Karabiner von dem alten Kaliber 8×50 R von 1893 schrittweise auf die neue Patrone 8×56R umgerüstet. Dazu wurde das Patronenlager auf die Maße der Patrone 8×56R aufgerieben. Der Zugdurchmesser der Läufe wurde von 8,20 mm (.323") auf 8,40 (.330") vergrößert. Das Gewicht der Geschosse wurde von ca. 15,8 g auf 13,4 g gesenkt. Die Patronenlänge von 76 mm blieb gleich.

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Unsere Sitzungen

Unsere Sitzung findet jeden ersten Dienstag im Monat um 19:00, im Restaurant Haydnbräu in Eisenstadt, statt.

Wir suchen noch aktive Mitglieder für unseren Verein. Sollte jemand Interesse haben, kann er uns unverbindlich bei einer unserer Sitzungen besuchen.

Wir suchen

Schützen ab dem 18. und Kadetten bis zum 18. Lebensjahr, Trompeter, Trommler, Marketenderinnen, Fahnenträger und Honoratioren.